09.10.2021 18:02 |

Jetzt reagiert sie

„F...k her!“ Fury-Berater beleidigt Moderatorin

„F... her!“, fluchte der völlig aufgebrachte Bob Arum in Richtung Journalisten. Der legendäre Box-Promoter und Tyson Furys Berater, inzwischen 89 Jahre alt, war komplett außer sich. Der Grund: Moderatorin Kate Abdo hatte sich nach seinem Dafürhalten bei der Pressekonferenz zum Kampf Fury gegen Deontay Wilder nicht an eine spezielle Abmachung gehalten. Ob das eine derartige verbale Entgleisung rechtfertigt? Jetzt meldete sich jedenfalls die Moderatorin zu Wort.

Sie empfinde viel Respekt für Bob Arum, schreibt Abdo auf Twitter: „Ich verstehe, was er für den Boxsport getan hat und was der Boxsport ihm schuldet. Ich glaube aber, dass die Wortwahl völlig unangemessen war. Natürlich ist es enttäuschend, von jemandem, den ich respektiere, nicht respektiert zu werden. Aber so ist das Leben.“

„F...ck her!“
Was Fury-Promoter Arum konkret so in Rage versetzt hatte? Moderatorin Abdo hatte zum Abschluss der Pressekonferenz Fury und Wilder zum sogenannten „Face-off“ gebeten, bei dem einander die Kontrahenten üblicherweise direkt gegenüberstehen und innig in die Augen blicken. Das sei aber laut Promoter Arum nicht abgemacht gewesen. Abdo sagte dazu, dass sie vom veranstaltenden TV-Sender sehr wohl den Auftrag dazu bekommen habe, Fury und Wilde in die Mitte der Bühne zu bitten.

Fehlender Respekt
Zustande kam das „Face-off“ letztlich ohnehin nicht, weil der erboste Fury-Manager Arum wie auch sein Pendant auf Seiten Wildes dazwischen gingen. Um Arums Contenance war es trotzdem geschehen. Er war in Rage und verbal nicht mehr zu bremsen. „Nicht jeder wird dir die Höflichkeit entgegenbringen, die du verdienst“, schließt Moderatorin Abo jetzt ihr entsprechendes Twitter-Posting. Hat etwas für sich, die These.

Fury siegessicher
Tyson Fury ist vor der dritten Auflage des WM-Schwergeweichtskampfes gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder in der Nacht auf Sonntag (ab 3.00 Uhr MESZ) in Las Vegas übrigens siegessicher. „Wenn ich ihn dieses Mal besiege, ist seine Karriere vorbei. Ich haue ihn um. Es gibt eine Tyson-Fury-Show“, verlautete der WBC-Weltmeister.

Nach einem Unentschieden im ersten Kampf im Dezember 2018 hatte der 2,06 Meter große Hüne seinen Rivalen auch schon im Februar 2020 K.o. geschlagen.

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