Prödl muss sich auf eine langwierige Nachbehandlung einstellen, wenngleich es ob der äußert seltenen Art der Verletzung kaum Vergleichswerte für deren zeitlichen Rahmen gibt. "Ich muss jetzt die Tatsache akzeptieren und lernen, damit umzugehen", erklärte der Innenverteidiger, der bis zu seinem Malheur im Training bei Werder eine Stammkraft gewesen war. "Ich werde alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder für Werder und die Nationalmannschaft auf dem Platz zu stehen", versprach Prödl.
Der Abwehrspieler, der damit auch für das EM-Qualifikationsspiel gegen seine Wahlheimat Deutschland am 3. Juni ausfallen dürfte, wird die Klinik voraussichtlich am Montag verlassen. Bei dem Eingriff war die Muskelhülle geschlossen werden. "Es tut mir sehr weh, dass ich Werder in der Endphase der Bundesliga nicht helfen kann, aber ich werde bei jedem Spiel mit ganzem Herzen dabei sein und meinen Kollegen die Daumen drücken", sagte Prödl. Bremen liegt sieben Runden vor Schluss auf dem zwölften Tabellenplatz.
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