Lostage in Linz

Gipfeltreffen entscheidet über Eisenbahnbrücke

Die künftige Verwendung der maroden Eisenbahnbrücke sorgt für Kopfzerbrechen bei Politik, ÖBB und Bundesdenkmalamt. Bereits vor einem Gipfeltreffen der Beteiligten ist eine neue Nutzungsvariante durchgesickert: Die Brücke soll nicht nur Fußgänger und Radler, sondern auch die Bim über die Donau bringen.

Noch haben das Bundesdenkmalamt und die Brückeneigentümer ÖBB keine offiziellen Ergebnisse der laufenden Verhandlungen präsentiert, die Spatzen pfeifen es aber bereits von den Dächern: Eine sanierte Eisenbahnbrücke soll künftig auch die Straßenbahn über die Donau bringen. Zuletzt hieß es lange, die Eisenbahnbrücke sei zu schmal für zwei parallel laufende Straßenbahnschienen.

Gipfeltreffen vor Ostern
"Es gilt freilich noch, die genauen Kosten für die jeweiligen Nutzungs-Szenarien abzuwiegen", verrät Richard Wittasek von der Abteilung für Technische Denkmale am Bundesdenkmalamt. Genau dies soll bei einem runden Tisch zwischen allen Beteiligten passieren, der noch vor Ostern in Linz am Programm steht.

Für die Stadt hätte die Führung der Straßenbahn über eine sanierte Eisenbahnbrücke gleich mehrere Vorteile: "Die neue Brücke flussabwärts könnte wesentlich schmäler als bisher geplant errichtet werden, durch den Wegfall der eisenbahntechnischen Verfahren könnte auch die Errichtung eines neuen Donauüberganges schneller abgewickelt werden", sagt SPÖ-Verkehrsreferent Klaus Luger.

Kronen Zeitung

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