25.08.2021 18:36 |

Klimawandel-Trend

Italiens größter Gletscher droht zu verschwinden

Italiens größter Gletscher droht aufgrund der globalen Erwärmung zu verschwinden. Der Adamello-Gletscher im alpinen Val Camonica zwischen der Lombardei und Trentino Südtirol verliert jedes Jahr 14 Millionen Kubikmeter Wasser, was 5600 olympischen Schwimmbecken entspricht. Seit 2016 ist ein progressiver Rückgang von zwölf Metern zu verzeichnen.

Die Fläche des Gletschers nimmt immer mehr ab, von etwa 19 Quadratkilometern im Jahr 1957 auf etwa 17,7 Quadratkilometer im Jahr 2015, geht aus einer Studie des Umweltschutzverbands Legambiente hervor. Obwohl die Dicke des Gletschers beträchtlich ist - 2016 wurden 270 Meter gemessen - ist seit 2016 ein progressiver Rückgang von zwölf Metern zu verzeichnen.

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Die Gletschermassen des Adamello, des größten Gletschers in Italien, sind von beeindruckender Größe und Schönheit. Es ist schockierend, wenn man bedenkt, dass sie in den nächsten Jahrzehnten von den vielen Touristen nicht mehr bewundert werden könnten.

Vanda Bonardo

„Die Gletschermassen des Adamello, des größten Gletschers in Italien, sind von beeindruckender Größe und Schönheit. Es ist schockierend, wenn man bedenkt, dass sie in den nächsten Jahrzehnten von den vielen Touristen nicht mehr bewundert werden könnten, wenn wir den derzeitigen Trend der klimawirksamen Gasemissionen fortsetzen“, betonte Vanda Bonardo, Leiterin von Legambiente Alps.

Die Erhaltung der Gletscher bedeute auch die Erhaltung einer Wasserreserve von strategischer Bedeutung. Der Adamello-Gletscher enthält viermal so viel Wasser wie der Gardasee.

„Probleme für die Bewässerung in den Ebenen“
"Würde diese Ressource verschwinden, hätte dies beispielsweise große Probleme für die Bewässerung in den Ebenen zur Folge“, so Barbara Meggetto, Bonardos Kollegin.

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