Nach der dritten Niederlage in Serie, dem 0:3 in Wolfsberg, ließ Admiras Trainer Andi Herzog erstmals so richtig Dampf ab, sprach von Kinderfußball: „Es wird Zeit, dass ein paar junge Spieler aufwachen - das ist Bundesliga!“
Für Sportdirektor Marcel Ketelaer war die Kritik „völlig berechtigt“. Auch er konnte dem Auftreten im Lavanttal nichts Positives abgewinnen. „Wir waren in den ersten vier Runden auf einem guten Weg, aber diesmal fehlte mir die Aufopferung.“
Der aktuelle Weg führt die Admira offenbar auch unter Herzog dorthin, wo sie nach den letzten zähen Jahren nicht mehr hinwollte. Direkt ans Tabellenende.
„Ich denke, dass wir dem noch gegensteuern können“, sagt Ketelaer. Nur wie? Herzog hat den Kader zweifellos überschätzt, zumindest im Offensivbereich. Ohne Erfolgserlebnisse haben die Jungen keine Chance, besser zu werden - da ist die Bundesliga gnadenlos.
Der Trainer fordert Verstärkungen, Ketelaer versucht, ihm dabei zu helfen. „Wir wissen, dass uns ein Stürmer fehlt, der Bälle sichern kann - doch um jemanden holen zu können, muss ein anderer gehen.“ Auer, Ostrzolek, Hausjell oder Kadlec kommen kaum bis gar nicht zum Zug. Aber ist ihre Unzufriedenheit Antrieb genug für eine Veränderung? Irgendwie ein Teufelskreis …
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.