Donaufestwochen Grein:

Barockoper als Bühnenzauber echt und virtuell

Oberösterreich
09.08.2021 13:00
Mit „Siroe, Re di Persia“ von Georg Friedrich Händel wurde bei den Donaufestwochen auf Schloss Greinburg ein neues Multimedia-Kapitel aufgeschlagen. Opernregisseur Kobie van Rensburg versetzte durch Bluesceen-Technik Live-Sänger in ein Filmambiente. Das L’Orfeo Barockorchester bewies musikalische Bestform!

Die Koproduktion mit den Händel-Festspielen Halle 2022 von Kobie van Rensburg setzt Bluescreen-Technik ein: Der Zuschauer erlebt live Sänger, die in einer Bluebox agieren und gefilmt werden. Die Kamerabilder werden in Echtzeit in eine virtuelle Ebene, die auf einer Videowall zu sehen ist, hinein projiziert. Das geniale Konzept sorgte für großen Bühnenzauber!

Sänger in der Bluebox, das Orchester und die Videowall (Bild: Reinhard Winkler)
Sänger in der Bluebox, das Orchester und die Videowall

Dramatisch und locker
Gemeinsam mit dem L’Orfeo Barockorchester, das Erich Traxler dirigierte, und dem grandiosen Sängerensemble wurde die mit dramatischen Passagen und lockeren Koloraturen bereicherte Musik intensiv intoniert. Sängerisch brillant die Countertenöre Clint van der Linde als liebesumworbener Siroe und Nicholas Hariades als throngieriger Bruder. Dramatisch Matthias Helm (Bariton) als Cosroe, glockenrein Amalie Müller (Sopran) als Laodice die vergebens Siroe liebt. Weiters u.a. Annastina Malm und Philipp Kranjc. Das Finale ein Glücksgriff, stürmischer Applaus! Fred Dorfer

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