20.06.2021 20:23 |

Nur Fahrer gerettet

Karambolage im Sturm: Acht US-Heimkinder getötet

Nach einer Massenkarambolage im Sturm im US-Bundesstaat Alabama sind zehn Todesopfer zu beklagen. Besonders tragisch: Neun der Opfer sind Kinder und Jugendliche - und der Großteil davon sind Heimkinder zwischen vier und 17 Jahren. 

Zu dem Drama auf der Autobahn I-65 kam es am Samstag bei stürmischem Wetter wegen des Tiefs „Claudette“. 15 Fahrzeuge waren an der Karambolage beteiligt - die Todesopfer saßen in zwei davon. Wie der Sender CNN einen Tag später unter Berufung auf die Gerichtsmedizin im Bezirk Butler berichtete, saßen in einem Fahrzeug eines Mädchenheims acht Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 17 Jahren.

In dem Mädchenheim, der Tallapoose County Girls Ranch, leben Kinder im Schulalter, die entweder vernachlässigt oder missbraucht wurden. Sie waren mit einem Bus unterwegs. Der Fahrer des Busses wurde aus dem nach dem Unfall in Flammen aufgegangenen Fahrzeug gerettet. Den Rettungskräften war es aber nicht möglich, die Mädchen rechtzeitig zu erreichen.

In dem zweiten Unfallfahrzeug kamen ein neun Monate altes Mädchen und dessen 29-jähriger Vater ums Leben. Der Vater starb noch an der Unfallstelle, das Baby wurde im Spital für tot erklärt. Die Kleine sei korrekt im Kindersitz angeschnallt - die Wucht des Aufpralls war nach Angaben des Gerichtsmediziners Wayne Garlock zu gewaltig für den kleinen Körper.

Heike Reinthaller-Rindler
Heike Reinthaller-Rindler
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