Areal wird umgebaut

Tests für Selbstfahrer bald mit Regengarantie

Oberösterreich
19.06.2021 14:00

Die Bemühungen um automatisiertes Fahren schalten sichtbar einen Gang höher. Das Magna-Testgelände in St. Valentin wird auf Bemühen der DigiTrans GmbH aus Linz nun um rund drei Millionen Euro umgebaut und zum „Spielplatz“ für Logistiker, Fahrzeughersteller, Sensorproduzenten und Mobilfunkbetreiber.

Vier verschiedene Tropfengrößen auf einer Länge von 100 Metern - das sind die Eckpunkte der Beregnungsanlage, die am Magna-Testgelände in St. Valentin installiert wird. Dazu kommen noch Rangierflächen, Rampen, Einfahrtstore sowie ein Bereich, in dem Verkehrsszenarien, wie sie typisch für Städte sind, simuliert werden. Auch für die Nutzung von 5G-Technologie wird alles vorbereitet.

DigiTrans-Geschäftsführerin Eva Tatschl-Unterberger. (Bild: Horst Einöder/Flashpictures)
DigiTrans-Geschäftsführerin Eva Tatschl-Unterberger.

„Das Areal ist für alle Anwender, Hersteller und Entwickler zugänglich, die sich mit automatisierten Fahrzeugtechnologien beschäftigen und sie testen wollen“, sagt Eva Tatschl-Unterberger. Bei der Chefin der DigiTrans GmbH und ihren neun Mitarbeitern laufen in Linz die Fäden für Projekte rund ums autonome Fahren in Oberösterreich zusammen. Anteile an der Firma halten unter anderem Fahrzeug-Logistiker Hödlmayr, Spezialfahrzeuge-Hersteller Reform-Werke und das Linz Center of Mechatronics.

Um drei Millionen Euro wird die Magna-Teststrecke umgebaut. Die Beregnungsanlage soll heuer bis Mitte November fertiggestellt sein. (Bild: DigiTrans)
Um drei Millionen Euro wird die Magna-Teststrecke umgebaut. Die Beregnungsanlage soll heuer bis Mitte November fertiggestellt sein.

„Unser Fokus sind Nutzfahrzeuge“, sagt Tatschl-Unterberger. Der Umbau, der im Juni 2022 abgeschlossen sein soll, wird hauptsächlich vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert, das Land Niederösterreich und das Land Oberösterreich packen mit an.

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