Einbruch in Teststraße

Coronatest-Computer mit 90.000 Daten gestohlen

Sogar das Innenministerium ist schon dran – im Innviertel könnte der Diebstahl eines alten Laptops bei der Teststraße in Mattighofen ein Datenleck zur Folge haben. Laut Anzeige sind mit dem Computer auch 90.000 Datensätze von Getesteten verschwunden. Auf „Krone“-Anfrage sagt die Betreiberfirma allerdings das Gegenteil.
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Name, Adresse, Sozialversicherungsnummer, Mail und Handynummer – das alles muss man angeben, wenn man sich auf Corona testen lassen will. Sind diese Daten auf einem Laptop jetzt in falschen Händen?

Schulwart endeckte Coup
Am Wochenende hatte der Schulwart den Einbruch entdeckt, weil die Eingangstür zur Sporthalle, wo das Testzentrum untergebracht ist, nur angelehnt war. Die Polizei konnte rekonstruieren, dass die Einbrecher über den Notausgang die Halle wieder verlassen hatten. Beute: ein alter Dell-Laptop, laut der Firma Wems, die den Teststandort betreibt, „vielleicht noch 150 Euro wert“.

„Alles sicher“
Laut Anzeige waren am Rechner 90.000 Datensätze gespeichert, das bestätigt auch die Landespolizeidirektion OÖ auf „Krone“-Anfrage. Doch eine Sprecherin von Wems meinte, „dass auf dem Rechner keine Daten gespeichert sind, da sind nicht einmal Programme drauf, weil wir alles übers Internet machen, uns ins System des Landes einloggen müssen“. Warum in der Anzeige von 90.000 Datensätzen die Rede ist und wie die gesichert sind, darüber gab’s keine Auskunft.

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Donnerstag, 26. Mai 2022
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