Die als sexistisch eingestuften Bemerkungen fielen zwar nicht in der Live-Übertragung, das aufgezeichnete Material wurde aber einer Zeitung zugespielt. Einer der Moderatoren entschuldigte sich "im Namen des Duos". Der andere wurde entlassen, meldete der Sender. Zuvor waren beide "vorübergehend gesperrt" worden.
Auch der Arbeitgeber entschuldigte sich bei der 25-jährigen Sian Massey. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft, Rio Ferdinand, bezeichnete die Äußerungen als "prähistorisch".
Linienrichterin lag mit Entscheidung richtig
Inzwischen stellte sich heraus, dass die Linienrichterin richtig lag - obwohl Fernsehbilder zunächst einen völlig anderen Eindruck vermittelten. Massey hatte das Spiel zu Recht weiterlaufen lassen. "Die Entscheidung, die sie am Samstag getroffen hat, war eine der Entscheidungen, die nur ein Unparteiischer der Spitzenklasse treffen kann", sagte Ian Blanchard, Schiedsrichter-Beauftragter des englischen Fußballverbandes FA.
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