Sneakers mit Goldelementen und Jeans mit Goldstreifen hatte sich Kathi Liensberger bereits nach ihrer Mega-WM in Cortina (Siegerin im Slalom und Parallelbewerb, Bronze im RTL) gegönnt. Seit gestern ist die Vorarlbergerin auch Besitzerin eines Gold-Helms. Den bekam sie als Zoll-Sportlerin aus den Händen von Finanzminister Gernot Blümel.
„Ganz Österreich hat mit dir mitgezittert und gejubelt, wir sind stolz auf dich“, meinte Blümel. Mit dem launigen Nachsatz: „Wir Politiker geben auch unser Bestes, aber leider jubeln uns deutlich weniger Leute zu.“
Liensberger: „Ein Spiel am Limit“
Wie körperlich und mental unglaublich fordernd der WM-Winter für Liensberger war, bemerkte sie erst in den Tagen nach dem Finale vor zwei Monaten. „Ich habe wirklich alles gegeben, jeden Tropfen rausgeholt. Es war ein Spiel mit dem Limit: Wie viel kann man geben?“ Ein zehntägiger Urlaub mit ihrem Freund hat den Akku wieder aufgeladen. Seit zwei Wochen läuft das Kondi-Training mit Coach Toni Beretzki, kommende Woche gibt’s für die Slalom-Weltcup-Siegerin die ersten Schneetage. Die Ziele für die Olympia-Saison sind gesteckt: „Im Slalom so weitermachen. Im Riesentorlauf dorthin kommen, wo ich im Slalom bin. Und wenn es die Zeit zulässt, ein wenig Speed.“
Tag X in Präsi-Frage?
In der Frage um die Nachfolge von ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel tagt heute in Salzburg der Wahlausschuss. Dass, wie eigentlich geplant gewesen, auch heute schon die Einigung auf einen der Kandidaten Michael Walchhofer oder Renate Götschl erfolgt, ist angesichts derimmer noch - beziehungsweise schon wieder - verzwickten Lage aber sehr unwahrscheinlich.
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