27.04.2021 12:42 |

Positive Entwicklung

Kurz: „Der Impfturbo ist vollständig angelaufen“

„Der Impfturbo ist vollständig angelaufen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz am Dienstag nach einem Arbeitsgespräch mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, Robin Rumler (Geschäftsführer Pfizer Corporation Austria) und Renée Gallo-Daniel (Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller). Durch die zusätzlichen Dosen, die nun in Österreich eintreffen werden, können die Impfziele wohl übererfüllt werden.

„Bis Ende Juni wird Österreich um 25 Prozent mehr Impfdosen bekommen, als erwartet“, so Kurz. Alleine diese Woche sollen rund 670.000 Dosen ankommen - teils von AstraZeneca, teils von Biontech/Pfizer, wie der ÖVP-Chef mitteilte.

„Im Mai können wir jeden Tag über 60.000 Menschen impfen“, veranschaulichte Kurz die Vorzüge der weiteren Lieferungen. Dabei betonte der Kanzler einmal mehr, dass bis Ende Juni „jeder Österreicher geimpft werden kann, der das möchte“.

„Termin vereinbaren und impfen gehen“
Dazu ergänzte Gesundheitsminister Mückstein: „Es ist möglich 75 Prozent der impfbaren Erwachsenen bis Ende Juni zu immunisieren - aber nur, wenn sich die Menschen rasch impfen lassen. Mein Appell: Impftermin vereinbaren und impfen gehen.“

Zitat Icon

Impftermin vereinbaren und impfen gehen.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein

Auch, dass die betrieblichen Impfungen ab Mitte Mai starten, werde beim Impffortschritt helfen, sind sich die Politiker einig. „Leute lassen sich in Betrieben gerne impfen“, so Mückstein. Das haben man bei der FSME-Impfung immer schon beobachten können.

Erster Pfizer-Stich vor vier Monaten
Auch bei Pfizer freut man sich über den Impffortschritt in Österreich. Der Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria, Robin Rumler, versicherte, dass man sich natürlich der Verantwortung bewusst sei. Zugleich erinnerte er daran, dass „genau heute vor vier Monaten zum ersten Mal eine Dame mit unserem Impfstoff geimpft wurde“. Und jetzt seien schon eine Million Impfstoffe im Land.

All das war nur durch eine enorme Steigerung der Produktion möglich - alleine das Werk in Belgien werde bald eine Milliarde Dosen pro Jahr herstellen, so Rumler.

Nicole Weinzinger
Nicole Weinzinger
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