Zukunftsbild:

Neue Technik-Uni soll der Wirtschaft „zuarbeiten“

Still ist es um die neue Digital-Uni in Linz (Wels oder Steyr) geworden. Doch das heißt nicht, dass das Projekt ins Stocken geraten ist. Im Gegenteil, wie man hört: Die Vorbereitungsgruppe hat für die TU ein Zukunftsbild erarbeitet, das sehr wirtschaftsorientiert ausgefallen ist. Es soll nicht nur um Forschung und Lehre gehen, sondern auch um konkreten Nutzen für Jobs und Wertschöpfung.

Forschung, Lehre – und Unternehmertum, das werden die drei Säulen der neuen TU werden. Dem Vernehmen nach – denn offiziell herrscht nach wie vor „Funkstille“ über die Inhalte des TU-Konzepts. Es gehe darin, wie man hört, einerseits sehr darum, die digitale Transformation der bestehenden Unternehmen voranzutreiben. Und weiters darum, neue digitale Geschäftsmodelle zu erfinden und umzusetzen. Das klassische Informatik-Studium soll daneben, an der JKU, weiterhin stattfinden. Doch die neue TU bekomme einen viel breiteren „Trichter“, der findigen Menschen Zugang zur Umsetzung von Digitalisierungsideen aller Art geben werde. Sie soll für sie zum „Magnet“ werden.

Vorbereitungsgruppe fertig
Die von LH Thomas Stelzer und Uni-Minister Heinz Faßmann angeführte Vorbereitungsgruppe ist offenbar fertig. Derzeit läuft die Expertensuche für ein weiteres Gremium, das die wissenschaftlichen Schwerpunkte und die konkreten Studieninhalte erarbeiten soll. Auch hier mit starkem Fokus auf das Unternehmertum. „Wir wollen auch internationale Expertinnen und Experten gewinnen, das dauert natürlich“, heißt es dazu aus dem Büro von Landeschef Stelzer. Federführend ist aber Faßmann.

„Jahrhundertchance“
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Mitglied der Vorbereitungsgruppe, sagt auf „Krone“-Anfrage nur, er glaube nun mehr denn je an die „Jahrhundertchance“ durch diese neue Uni. Die Vorarbeiten findet er „erfüllend“.

 OÖ-Krone
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Samstag, 08. Mai 2021
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