Acht Länderspiele, sechs Siege, nur ein Umfaller - an die Bilanz im Herbst 2020 will Österreichs Team zum Start der WM-Quali heute in Glasgow anknüpfen. „Bislang haben wir unsere Ziele erreicht“, so Teamchef Foda, der aber in allen Mannschaftsteilen Säulen vorgeben muss. „Daher muss wieder jeder an sein Limit gehen.“
„Ich lasse mich nicht locken“, grinste der Teamchef bei der Pressekonferenz in Glasgow Fragen zur Aufstellung weg. „Aber ich habe die Mannschaft im Kopf.“ Lazaro ist angeschlagen, fraglich. Umstellen muss Foda („Unsere zentrale Achse fehlt“) aber ohnehin – dennoch ist er überzeugt: „Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren entwickelt, kennt die Abläufe, ist trotz der kurzen Vorbereitung eingespielt. Wir müssen es nur auf den Platz bringen.“
Nur wer steht in der ersten ersten Elf im EURO-Jahr?
In der Innenverteidigung fehlen Hinteregger (wohl für den gesamten Lehrgang) und Posch (soll am Freitag in Wien zum Team stoßen) – eine Chance für Lienhart neben Dragovic. Im Mittelfeld ist ohne Baumgartlinger und Laimer alles möglich, das hängt auch von Alabas Rolle ab. Und im Sturm spricht ohne Arnautovic, der aus China via Facebook „meinen Jungs“ Glück wünschte, die aktuelle Form für Stuttgarts Kalajdzic. Trotz der starken Torquote von Lorients Reservist Grbic beim Team (vier Tore in sieben Spielen).
„Einser“ nur für heute?
Was für den Teamchef heute gegen die Schotten der Schlüssel zum Sieg ist: „Die Mischung wird entscheidend. Wir müssen robust sein, um defensiv stabil zu bleiben, brauchen aber auch Kreativität und Tiefgang.“ Seine Torhüter-Wahl hat Foda bereits getroffen. Für heute. Das heißt nicht, dass er auch „Einser“ bleibt ...
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