Felix Magath verlässt die Admira nach 14 Monaten - wir berichteten. Der 67-jährige Deutsche gibt die Corona-Pandemie als Hauptgrund für den Abgang an.
Jänner 2020 – der Beginn eines Abenteuers! Große Ambitionen, ebenso große Namen: Felix Magath sollte der Admira das Image der grauen Maus abstreifen. 14 Monate später zieren die Südstädter wieder einmal das Bundesliga-Tabellenende. „Viel Lärm um nichts“, behaupten böse Zungen.
Magath war im Süden Wiens nie unumstritten. Bei den Fans nicht, auch bei den Spielern keinesfalls. Und bei den Trainern? Die schafften es ohnehin nicht in den Inventarstatus. Klaus Schmidt musste als Erster gehen, es folgte Soldo, die Interimstrainer Horvath und Helmes sind auch nicht mehr im Klub. Radikale Maßnahmen, die nicht überall gut ankamen. Dass Felix Magath am Mittwoch seinen Abschied verkündete, drückte daher wohl niemandem eine Träne aus dem Augenwinkel. Zumindest aus Trauer ...
„Aufgrund der noch nie dagewesenen Situation für uns alle, haben wir und auch ich Fehler gemacht“, begründet Magath seinen sofortigen Abgang. „Der Admira werde ich - wie auch zuletzt, unserer Situation geschuldet, aus der Ferne - die Daumen drücken.“
Das Ruder übernimmt Ramazan Yildirim, der im Jänner als Technischer Direktor vorgestellt wurde ...
Kronen Zeitung
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