Slalom-Legenden

Schwarz: Ab zu Hirscher und Co. in Kristallhimmel!

Wintersport
13.03.2021 08:06
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Marco Schwarz kann sich morgen in Kranjska Gora in der Slalom-Legenden-Parade von Österreich verewigen. „Angriff ist beste Verteidigung“, lautet sein Motto. Den Auftakt ins Weltcup-Wochenende macht aber heute der Riesentorlauf.

Keiner weiß besser als Marcel Hirscher, wie man Kristallkugeln gewinnt. Und keiner weiß besser, wie viel Konstanz und Kraft man dafür braucht. Dass nur eineinhalb Jahre nach seinem Rücktritt nun Marco Schwarz schon eine Hand an der Trophäe für den Sieg im Slalom-Weltcup hat, beobachtet auch der Salzburger mit großer Freude. Hirscher taugt, wie sich die rot-weiß-rote Truppe weiterentwickelt hat, und sagt: „Die Jungs, die früher angeklopft haben, sind jetzt voll da! Das ist schön zu sehen. Und dass es so schnell geht, haben wahrscheinlich viele nicht geglaubt.“

Schon im morgigen Slalom in Kranjska Gora kann Schwarz die Kugel nach Österreich holen. „Blacky“ & Co. durften in der Vorbereitung auch einen Tag auf dem Rennhang in Slowenien trainieren, ansonsten trainierte Schwarz in seiner Kärntner Heimat in Weissensee.

„Fast ein Heimrennen“
„Dabei ist es mir leider ein bisschen im Kreuz eingeschossen“, berichtet Schwarz. „Wir haben daher intensiv therapiert, und es sollte für die Rennen am Wochenende passen!“

Beim Klassiker in Kranjska Gora, der unter ganz besonders strengen Corona-Sicherheitsvorkehrungen stattfindet, fährt Schwarz immer sehr gerne. „Das Gefühl ist sehr gut. Es ist das Weltcup-Rennen, das am nächsten zu meinem Zuhause ist, also fühlt es sich ein bisschen wie daheim an!“ Los geht’s heute mit dem Riesentorlauf (9.30/12.30 Uhr).

„Da will ich meinen Aufwärtstrend bestätigen.“ Schwarz hatte ja nach seiner überraschenden WM-Bronzenen in Bansko zweimal Platz zehn nachgelegt. „Jetzt will ich den nächsten Schritt machen.“ Richtig zur Sache geht’s für den 25-Jährigen aber dann morgen im Slalom.

Attacke statt Rechnen
Auf die Frage, ob man zwei Slaloms vor Schluss angesichts des recht dicken Punktepolsters nicht auch ein wenig taktieren könnte, antwortet der fünffache WM-Medaillengewinner: „Angriff ist die beste Verteidigung! Die Devise lautet auch diesmal wieder volle Attacke. Meine Form im Slalom ist sehr gut, also werde ich auf Podium oder sogar Sieg fahren!“

Alex Hofstetter (aus Kranjska Gora), Kronen Zeitung

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