Rapid-Coach knallhart

Didi zu Demir: „Mir redet kein Journalist was ein“

Fußball National
07.03.2021 18:18
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Endlich! Rapids Supertalent Yusuf Demir bekam im 332. Wiener Derby am Sonntag seine Chance in der Startelf. Wurde der Druck der Fans, oder gar der Medien zu groß für Trainer Didi Kühbauer. Sicher nicht, stellte der Rapid-Coach im Gesräck mit „Sky“ klar. „Sie können mir eines glauben: Mir redet kein Journalist oder irgendwer was ein. Ich habe auch schon die Woche davor überlegt, man kann es möglicherweise vermuten, aber er hat es sich verdient.“

Der Druck liege vor allem nicht auf ihm, sondern leider auf dem erst 17-jährigen Hoffnungsträger, so Kühbauer. „Er ist ein unglaublich guter Fußballspieler, aber es wird viel zu viel über ihn gesprochen. Auf dem grünen Rasen liegt die wirkliche Arbeit für ihn. Da machen wir es im Training ganz gut, dass wir ihm nicht noch mehr Druck aufbauen, sondern ihn so lassen, wie er ist, damit er sich in Ruhe entwickeln kann.“

Mit seinem Traumtor gegen Ried hat Demir letzte Woche einmal mehr seine Klasse bewiesen, schon jetzt sollen zahlreiche Top-Klubs hinter ihm her sein. „Sky“-Experte Andreas Herzog meint jedoch: „Wäre er mein Sohn, würde ich ihm raten noch nicht zu wechseln.“ Und auch Hans Krankl forderte: „Er sollte sich erst einmal in der Kampfmannschaft bei Rapid durchsetzen.“

Im Derby gegen die Austria war der Arbeitstag dann für Demir nach durchschnittlichen 76 Minuten beendet. Christoph Knasmüllner kam für Rapids Supertalent ins Spiel. Kühbauers Urteil: „Demir hat ein braves Spiel gemacht, es war in Ordnung. Dass er mehr kann, ist klar. Es ist nicht an ihm, sondern an unserer Chancenauswertung gelegen. Wir hätten uns einen Sieg verdient.“

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