Auf „Kinderfußball“ folgte Torparade: Die Wiener Austria drehte einen 0:1-Pausenrückstand gegen Altach in einen 5:1-Kantersieg. Es ist der erste Heimsieg seit 20. September, die Top-6 bleiben damit weiter im Visier.
Die Fans der Austria hatten rund zwei Stunden vor Anpfiff die Mannschaft bei der Ankunft vor der Generali-Arena empfangen - nicht, um diese zu kritisieren, sondern anzufeuern, unter anderem mit einem Transparent, auf dem „Immer weiter, stets voran“ stand. Galt für die ersten 45 Minuten nicht, zur Pause lag die Austria zu Recht mit 0:1 zurück, sah vieles nach einer Fortsetzung der miserablen Heimbilanz (ein Saisonsieg in der Generali-Arena) aus. Am Ende gab es dann ein völlig anderes Bild: Höchster Saisonsieg (5:1), erster Heim-Dreier seit der zweiten Runde, die Hoffnung auf die Top-6 lebt!
Christoph Schösswendter, der sich vor der Pause an der Hand verletzte, dann auf der Linie rettete, das 3:1 erzielte, also einer der Väter des Sieges war, atmete auf: „Wir haben nach der Pause ein anderes Gesicht gezeigt, jene Reaktion gezeigt, die absolut notwendig war. Mit Kinderfußball kommst du nicht weiter, brauchen wir nicht an die Top 6 denken.“
Trainer Peter Stöger hörte das Wort „Kinderfußball“ in der Pause auch: „Sie haben selbst gewusst, was sie alles nicht gezeigt hatten. Nach dem Seitenwechsel sah ich vieles, was mir gefallen hat, natürlich hat das Abseitstor mitgeholfen, nahmen wir diese Entscheidung gerne mit. Diesmal lief es nicht unglücklich für uns!“
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