Selbst die Tochter und die Ehefrau schimpften mit dem Präsidenten des Tokio-Organisationskomitees. Jetzt entschuldigte er sich bei den Frauen, die er mit seiner Aussage beleidigt hatte.
Mori weiß: Diesmal dürfte er zu viel geredet haben: „Wenn die Rufe nach meinem Rücktritt lauter werden, könnte ich gezwungen sein, zurückzutreten“, räumte der 83-Jährige im Gespräch mit der Zeitung Mainichi Shimbun sogar ein: „Es war gedankenlos. Ich möchte mich entschuldigen.“
Die Aussagen des 83-Jährigen lösten einen Sturm der Entrüstung aus, selbst die Familienmitglieder stellten sich nicht an seine Seite: Wie er oben erwähnten Zeitung mitteilte, hätten ihn seine weiblichen Angehörigen bereits zur Rede gestellt. Seine Ehefrau etwa habe gesagt: „Ich werde wieder leiden müssen, weil du Frauen angefeindet hast.“ Auch seine Tochter und seine Enkelin hätten mit ihm „geschimpft“.
Von einem Rücktritt ist aber derzeit keine Rede, schreiben die japanischen Medien.
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