22.01.2021 11:03 |

Spenden für Kroatien

150 Tonnen Hilfsgüter für die Erdbebenopfer

Die Feuerwehren des Bezirkes St.Veit haben sich mit sechs Sattelzügen und drei Einsatzfahrzeugen auf die Reise nach Kroatien gemacht, um 150 Tonnen Hilfsgüter in die Stadt Glina zu bringen, die vor wenigen Wochen durch Erdstöße schwer beschädigt worden war. Die Hilfsgüter sind allesamt freiwillige Spenden.

„Wir waren erschüttert, wie armselig die Menschen dort leben müssen. Das Erdbeben hat ihnen das Wenige, was sie hatten, genommen“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai, der den Hilfskonvoi mit Abschnittskommandant Wolfgang Grilz organisiert hat. „Danke an alle Kameraden, die bei der reibungslosen Organisation und Abwicklung geholfen haben“, so Monai.

„Schon die Anreise war berührend“
Zwei Wochen lang wurde Geld gesammelt. Waren wie Baumaterialien – Bauholz, Dachziegel, Zement – Bekleidung, Decken, Matratzen, Lebensmittel, Dinge des täglichen Bedarfs wurden gekauft oder von Firmen gesponsert. Monai: „Schon die Anreise war berührend, wir wurden bereits an der Grenze, auf der Autobahn und den Straßen mit Lichtzeichen und Hupkonzerten begrüßt.“

Erschütternd sei das Bild in der Stadt Glina: „Da ist kein Haus mehr benutzbar, die Menschen leben in Containern und Wohnwagen.“ 3000 der 11.000 Einwohner seien nach dem schweren Erdbeben geflohen. Laut Bürgermeister Robert Duranec, dem die Hilfsgüter übergeben worden sind, werden diese Bewohner wohl nicht zurückkommen.

Gerlinde Schager
Gerlinde Schager
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