„Verdienen viel Geld“

Trump: Hoher Ölpreis ist gut für die USA

Wirtschaft
12.03.2026 18:14
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Präsident Donald Trump hat öffentlich zugegeben, dass die gestiegenen Ölpreise gut für sein Land sind. „Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld“, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Trump hatte im Wahlkampf damit geworben, die Energiepreise im Land deutlich zu senken. Aufgrund des Kriegs im Iran stiegen die Benzinpreise in den USA allerdings auf das höchste Niveau seit Sommer 2024. Auch am Donnerstag sind die Ölpreise nach iranischen Attacken auf den Energiesektor im Persischen Golf wieder deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai stieg zeitweise über 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Nachmittag wurde ein Fass wieder knapp unter der Marke gehandelt, bei 99,40 Dollar (85,83 Euro). Das sind fast acht Prozent mehr als am Vortag.

Die Ölpreise seien allerdings zweitrangig, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran sei „das Reich des Bösen“, das am Bau von Atomwaffen gehindert werden müsse. Letztere könnten den Nahen Osten und tatsächlich die ganze Welt zerstören. „Ich werde niemals zulassen, dass das geschieht“, schrieb der US-Präsident.

Treibstofftanks im Oman getroffen
Immer stärkere Angriffe der iranischen Streitkräfte gegen die Energiewirtschaft wichtiger Förderstaaten am Persischen Golf haben die Ölpreise angetrieben. Im Oman wurden Treibstofftanks von iranischen Drohnen getroffen. Auch in Bahrain wurden Treibstofflager attackiert. In der Nähe des internationalen Flughafens stieg eine Rauchsäule auf.

Zudem geraten Schiffe im Persischen Golf, der Straße von Hormuz und dem Golf von Oman immer wieder unter Beschuss. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Kriegsbeginn fast komplett zum Erliegen gebracht. Jüngste Äußerungen von Irans oberstem Führer Mojtaba Khamenei lassen eine längere faktische Schließung der Straße von Hormuz erwarten.

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