„Jetzt mehr Glaube da“

Rapid so nahe an der Spitze dran wie noch nie!

Bundesliga
12.03.2026 18:11

Die Spitze ist so nah wie noch nie in der Meistergruppe – aber bei Rapid hütet man sich vor vorlauten Sprüchen ...

„Die Tabelle ist für die Fans und die Medien. Sie sollen diskutieren, was möglich ist. Aber ich werfe keinen Blick darauf, werde kein Ziel ausgeben.“

Rapids Trainer Johannes Hoff Thorup beteiligt sich vor dem Start der Meistergruppe nicht an den Spekulationen: „Mir geht es um die Vereinskultur, das Umfeld, unsere Leistung – das können wir beeinflussen. Meine Arbeit ändert sich nicht, nur weil in der Tabelle eine Linie gezogen wurde.“

(Bild: GEPA)

Aber die Ausgangslage! Nur drei Punkte trennen die Top 6 – so eng ging es seit der Einführung der umstrittenen, daher letztmaligen Punkteteilung im Titelkampf noch nie zu. Vor sieben Jahren waren es etwa noch 13 Zähler (siehe Statistik unten). Näher als vier Punkte roch Rapid zum Play-off-Start auch noch nie an Platz eins. Das war vor fünf Jahren, da startete man mit einem 8:1 in Wolfsberg, ehe Salzburg die Euphorie mit einem 2:0 in Hütteldorf ausdämpfte ...

(Bild: Krone KREATIV/kronen zeitung)

... so wie in der letzten Saison mit dem gleichen Ergebnis! Da ärgerte sich Ex-Trainer Klauß über die „fehlende Energie“, nachdem man in letzter Sekunde das Top-6-Ticket geholt hatte.

Eine Parallele zu Rapids jetzigem Start just in der Mozartstadt? Das glaubt Hoff Thorup nicht: „Wir haben ja nicht mit Champagner gefeiert.“ Aber das 1:0 letzten Sonntag gegen die Beichler-Truppe sollte bei Grün-Weiß viel bewirkt haben: „Es ist mehr Glaube an die eigene Qualität da. Es war mein wichtigster Job, ihnen etwas Druck von den Schultern zu nehmen.“

Bei Neustart offensiver
Die Flop-6-Blamage hat Rapid abgewendet, daher spricht auch Hoff Thorup jetzt von einem „Neustart“. Nachsatz: „Aber Druck fällt nie weg. Wir haben selbst große Erwartungen an unsere Leistungen.“

Da erhofft er sich in Salzburg auch mehr als bei der letzten 1:0-Abwehrschlacht: „Die Disziplin, unsere harte Arbeit – das war top. Aber ich hoffe, dass wir offensiver auftreten, mehr Chancen kreieren werden.“

Markus Katzer
Markus Katzer(Bild: GEPA)

Dem pflichtet Sportchef Markus Katzer bei. Er spricht von einem „Befreiungsschlag“, definiert auch ein Ziel, einen Europacupplatz. Na immerhin ...

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