20.01.2021 11:37 |

„Champ“ und „Major“

Joe Biden bringt First Dogs ins Weiße Haus mit

Im Weißen Haus gibt es First Ladys, mit Doug Emhoff (Ehemann von Vizepräsidentin Kamala Harris) erstmals einen Second Gentleman und es gibt First Dogs. Dann kam Hygienefanatiker Donald Trump - und erstmals seit mehr als einem Jahrhundert (!) blieb der US-Präsident ohne Hund. Mit der Amtseinführung von Joe Biden ändert sich dies: Er bringt seine Hunde „Champ“ und „Major“ mit - letzteren hat er sich 2018 aus einem Tierheim geholt. Und: Offenbar soll auch eine First Cat folgen. 

Mit Joe Biden sollen nicht nur politische Normalität und ruhige Regierungsführung ins Weiße Haus zurückkehren - sondern auch Hunde. Der neue US-Präsident wird seine Deutschen Schäferhunde „Champ“ und „Major“ mit zu seinem neuen Wohnsitz und Arbeitsplatz bringen. Der 78-Jährige nimmt damit eine von seinem Vorgänger Donald Trump unterbrochene Tradition wieder auf - trotz einer schmerzlichen Erfahrung.

Denn Ende November hatte sich Biden beim Spielen mit „Major“ eine kleine Fraktur am rechten Fuß zugezogen. Der Sieger der Präsidentschaftswahl vom 3. November musste sich daraufhin einen orthopädischen Stiefel umschnallen und humpelte fortan zu seinen Auftritten. Der Zuneigung zu seinen Hunden scheint das keinen Abbruch getan zu haben.

Biden und seine Frau Jill hatten „Major“ 2018 aus dem Tierheim geholt und bei sich aufgenommen. Er ist damit der erste First Dog aus einem Tierheim. „Champ“ ist schon seit 2008 bei den Bidens.

„Wie würde ich aussehen?“
Trump hatte als erster Präsident seit mehr als 100 Jahren keinen Hund ins Weiße Haus mitgebracht. „Wie würde ich aussehen, wenn ich mit einem Hund über den Rasen des Weißen Hauses spazieren würde?“, fragte er einmal und zog dabei eine Grimasse.

Nicht nur zwei Hunde werden ins Weiße Haus einziehen - die Bidens wollen sich offenbar auch eine Katze anschaffen. Näheres über die First Cat ist noch nicht bekannt.

 krone.at
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