Attraktivierung

„Neue Heimat hat eigentlich jede Menge Potenzial“

Oberösterreich
20.01.2021 19:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich
Stimmungsvolle Plätze, ruhige Gassen, sympathische Hausecken sucht man rund um die Salzburger Straße vergeblich. Ein klar erkennbares Zentrum mit einladenden Nachbarschaftsangeboten gibt es auch nicht. Es orientiert sich alles nur ums Auto – das soll sich ändern, wenn es nach der städtebaulichen Kommission geht.

Was wohl nur die wenigsten wissen: Die Kreuzung an der Salzburger Straße zur Landwied- und Laskahofstraße ist die am stärksten frequentierte Kreuzung in Linz. Und auch sonst ist die Neue Heimat, abgesehen vom vorherrschenden Verkehr, nur selten im Fokus, obwohl der Stadtteil - geprägt durch seine unzähligen „Hitler“-Bauten - zu den einwohnerstärksten gehört. Doch dies könnte sich nun ändern. Denn nach Post City, Nestlé-Gründe, Hafenviertel, Schillerpark, Pichling und dem Schlachthof-Areal, hat sich die städtebauliche Kommission mit dem Planungsgebiet rund um die Salzburger Straße bis zur Trasse der Pyhrnbahn befasst und kam zu dem Ergebnis: Die Neue Heimat hat jede Menge Potenzial.

Laut der Experten könnte rund um die Kreuzung ein vielfältiges,multifunktionales Stadtteilzentrum entstehen und etwa in den Nebenstraßen der Salzburger Straße neue Qualitäten entwickelt werden. Das Angebot für Fußgänger und Radfahrer sollte attraktiviert werden und auch die Erschließung durch Öffis darf keine untergeordnete Priorität mehr haben. „Ein gesunder Mix aus wohnen, arbeiten und einkaufen – den Masterplan dafür sollten wir heuer im Sommer fixieren“, so FP-Stadtvize Markus Hein.

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