Wandel als Chance

Musik-Lernplattform aus Linz steht an den Reglern

„Fretello Studio“, steht am Türschild. Dahinter ist der Raum, in dem für die Musik-Lernplattform Video- und Ton-Aufnahmen gemacht werden - ein Ort mit Wohnzimmerflair. „Wir haben ihn mit den Mitarbeitern eingerichtet“, so Chef Florian Lettner, der für die Linzer aktuell einen Investor sucht.

Ein internationaler Investor soll mithelfen, dass Fretello den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter zügig fortsetzen kann. Im August erweiterten die Linzer ihre Plattform um eine digitale Musikschule, in der auch Anfänger Gitarre lernen können.

Yamaha klopfte schon an
„Wir haben sogar Nutzer, die noch gar keine Gitarre haben und durch uns einsteigen“, sagt Fretello-Geschäftsführer Florian Lettner, der außerdem feststellt: „Corona hat in der Musik-Ausbildung viel verändert. Immer mehr Institutionen suchen nun digitale Partner.“ Auch Yamaha klopfte deshalb bereits bei den Oberösterreichern an.

„Musikindustrie muss sich neu erfinden“
Die Corona-Ausnahmesituation sorgte nicht nur in der Musik-Ausbildung für einen Umbruch. Hinter Live-Events und Konzerten stehen große Fragezeichen. „Die Musikindustrie muss sich neu erfinden“, so der 34-Jährige, der in Engerwitzdorf zu Hause ist.

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Wir arbeiten bereits mit Musikverlagen wie Sony und Kobalt zusammen. Universal soll bis Ende des Jahres folgen.

Florian Lettner, Fretello-Geschäftsführer

Neben den USA sind Großbritannien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Japan aktuell die wichtigsten Märkte für Fretello. „Wir wollen uns verstärkt in Asien orientieren, hier steckt riesiges Potenzial“, so Lettner, der mit seinem 25-köpfigen Team auch neue Instrumente erobern will, sich abseits der Gitarre umsieht.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Samstag, 16. Oktober 2021
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