01.12.2020 12:48 |

Hilfe bei Massentests:

„Erstes Stimmungsbild ist durchaus positiv“

Um Österreich durchzutesten, wird es nicht nur Bund und Länder brauchen, auch zahlreiche Freiwilligenorganisationen helfen mit, um die Aufgabe zu stemmen. Wo die Feuerwehr mithelfen kann, hat krone.tv-Journalistin Damita Pressl mit dem oberösterreichischen Landesfeuerwehrkommandanten Robert Mayer besprochen.

Mit mehreren Tausend Einsatzkräften unterstützt die Feuerwehr bei den Massentests in Oberösterreich vor allem im Bereich der Logistik, erzählt Mayer. Denn es müssen Teststationen vorbereitet, Ordnungsdienste geleistet, die Administration durchgeführt und zugesehen werden, dass bei der Zufahrt zu den Testorten keine Staus oder Probleme entstehen. Vier Tage lang wird in Oberösterreich getestet, von 11. bis 14. Dezember.

Grundsätzlich sei die Stimmung gut, sagt der Landesfeuerwehrkommandant, man rechne mit 60 Prozent der Bevölkerung, die sich testen lassen wollen. Die Mitglieder der Feuerwehr selbst seien das Testen als Einsatzorganisation natürlich gewohnt. Wie in allen Bundesländern wird die Nutzung des Anmeldetools eines der wichtigsten Punkte, appelliert Mayer an die Bevölkerung. Denn nur, wenn jeder einen Termin beantragt und sich auch daran hält, können Menschenansammlungen an den Testorten bestmöglich vermieden werden. 

Das Zeitfenster sei „für so eine Mammutaktion“ natürlich recht kurz, erzählt Mayer, man könne aber auf Erfahrung aus Katastropheneinsätzen zurückgreifen, etwa bei Hochwasser, Sturmereignisse oder Schneedruck. Auch hier ergäben sich immer wieder große Herausforderungen bei Logistik und Transport.

Die Erfahrung, die die Feuerwehr jetzt beim Unterstützen der Testungen sammelt, wird durchaus auch für die spätere Verteilung des Impfstoffs zu gebrauchen sein, meint Mayer - doch mit einem Unterschied: Den Antigentest muss kein Arzt durchführen, die Impfung sehr wohl.

Damita Pressl
Damita Pressl
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