Auch in Wohngebieten

Unkontrollierte Waldbrände reißen Menschen in Tod

Ausland
18.01.2026 16:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Unkontrolliert wütende Waldbrände haben in Chile nach Angaben der Regierung bereits mindestens 19 Menschen qualvoll das Leben gekostet.

Die Flammen erfassten auch mehrere Wohngebiete, unter anderem in der Großstadt Concepción. Rund 50.000 Menschen mussten wegen der Brände aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, wie am Sonntag der Minister für öffentliche Sicherheit, Luis Cordero, bekannt gab. Innenminister Alvaro Elizalde sprach von einer „sehr komplexen Situation“.

Katastrophenfall ausgerufen
Chiles Präsident Gabriel Boric hatte wegen der Brände zuvor für zwei Regionen den Katastrophenfall ausgerufen. Die Maßnahme betreffe die Regionen Ñuble und Biobío etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile, schrieb Boric im Onlinedienst X. Die Feuerwehr kämpfte dort gegen insgesamt 14 Brände, die mitten im Sommer auf der Südhalbkugel von Hitze und starkem Wind angefacht werden.

Leider kein Einzelfall
In den vergangenen Jahren richteten mehrere Waldbrände in Chile schwere Verwüstungen an. Im Februar 2024 kamen 138 Menschen bei Bränden in Viña del Mar in der Touristenregion Valparaíso ums Leben.

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