Die Klagenfurter Polizei ist am Sonntag bei einem Fall von illegalem Lebensmittelverkauf eingeschritten. Ein 53-jähriger Mann und seine 43 Jahre alte Frau verkauften in ihrer Garage Fleisch an Kunden. Eine Streife rückte nach einer anonymen Anzeige aus, als die Beamten bei der Garage eintrafen, flüchteten acht Kunden in verschiedene Richtung.
Der Fall ereignete sich heute, Sonntag, im Klagenfurter Stadtteil St. Peter: In der Garage fanden die Polizisten rund 300 Kilogramm verkaufsfertiges Fleisch, dazu war das Ehepaar mit einer Waage, einem Fleischermesser und zahlreichen weiteren Utensilien ausgestattet. Der Mann und die Frau erklärten, sie hätten das Fleisch ohnehin nur an Freunde verkauft.
Die Ware wurde von den Beamten nicht beschlagnahmt. „Wir hatten weder die Möglichkeit für einen ordnungsgemäßen Transport noch für eine sachgerechte Lagerung“, sagte ein Beamter. Beide werden dem Magistrat Klagenfurt angezeigt. Dazu kommen noch Anzeigen wegen Verstößen gegen die Covid-19-Maßnahmenverordnung.
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