Verdächtiger verhaftet

27-Jähriger soll 52 Buben missbraucht haben

52 Buben sollen in die Hände eines 27-jährigen Kinderschänders gefallen sein, der seine Opfer via Nachrichten-Diensten und sozialen Medien gesucht hatte. Der Täter Verdächtige lebt im Bezirk Amstetten, einge der 11- bis 17-jährigen Opfer stammen auch aus dem Mühlviertel.

Bei den strafbaren Handlungen soll es sich um den 5-fachen schweren sexuellen Missbrauch Unmündiger, den 11-fachen sexuellen Missbrauch Unmündiger, den 36-fachen sexuellen Missbrauch Jugendlicher, sowie die mehrfache pornografische Darstellung Minderjähriger und die mehrfache Anbahnung von Sexualkontakten zu Unmündigen gehandelt haben. Die Opfer stammen aus den Bezirken Amstetten, Scheibbs, Melk und Perg.

Geld für „Dienste“
Dabei dürfte der Beschuldigte vorwiegend über Messengerdienste in Kontakt mit seinen Opfern getreten sein. In weiterer Folge habe er ihnen Entgelt oder Sachwerte geboten, wenn die Opfer geschlechtliche Handlungen an sich vorgenommen, sich dabei gefilmt und ihm diese Aufnahmen übermittelt hätten. Weiters soll er wiederum mittels Entgeltangeboten oder anderen Versprechungen die Opfer zu persönlichen Treffen mit sexuellen Handlungen verleitet haben. Die tatsächlichen sexuellen Übergriffe sollen in der Wohnung oder dem Pkw des Beschuldigten, aber auch in abgelegenen Waldstücken stattgefunden haben.

Opfer gequält
Gemeinsam mit einem türkischen Komplizen (22) soll der Verdächtige einen beeinträchtigen 23-Jährigen auch gequält, gefesst und mit glühenden Zigaretten verletzt haben. Beide Beschuldigten sitzen inzwischen in Haft.

 OÖ-Krone
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Freitag, 06. August 2021
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