Tests auf Irrwegen

Ergebnisse aus Großraming lassen auf sich warten

Die Lage nach Schulschließung in Großraming entspannt sich. Das Contact-Tracing konnte eine Fortbildungsveranstaltung vermutlich als Ursache eruieren. Schulbetrieb wird wieder aufgenommen, so gut es eben mit verminderter Lehrer-Anzahl eben geht. Aber es sind noch immer nicht alle Ergebnisse da, weil die Test auf Irrewege geschickt wurden.

„Ich halte die Stellung, auch einige Lehrer sind da“, sagt Otto Schörkhuber, Direktor der Mittelschule Großraming, die – zusammen mit dem PTS am Standort – als erste Schule in OÖ coronabedingt geschlossen wurde. „Schüler, die daheim nicht betreut werden, kommen her“, so Schörkhuber. Ab Montag aber würde wieder „normal unterrichtet“, ist er zuversichtlich. Dann kehren vierzehn gesunde Lehrer aus der Quarantäne zurück.

Kommunikationsfehler
„Vermutlich ging das Virus von einer Person in einer Fortbildungsveranstaltung aus“, erklärt Carmen Breitwieser, Bezirkshauptfrau in Steyr-Land. Schon am Dienstag gab es ein Test-Screening in der Schule, das Ergebnis lässt auf sich warten. Aufgrund eines Kommunikationsfehlers wurden die Proben nicht ins Labor in Steyr, sondern nach Salzburg gebracht.

Die Technik macht Probleme
Zweite Ursache: „Die Einspeisung der Ergebnisse in das Epidemiologische Meldesystem, kurz EMS, dauert aufgrund von Übertragungsproblemen oft lange, damit kämpfen wir seit Beginn der Pandemie“, bedauert Breitwieser. Für die Datenbank EMS ist das Ministerium zuständig. Aktuell sind in Großraming 10 Lehrkräfte, 11 Schüler und zwei Mitarbeiter positiv, die Tests am Dienstag sind noch nicht berücksichtigt.

Aktuell kein anderer Schulcluster
Derzeit zeichnen sich keine weiteren Fallhäufungen in Schulen ab.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Samstag, 24. Oktober 2020
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