14.10.2020 10:21 |

Apple hilft jetzt

Schüler kaufte „MacBook“, es kam jedoch nie an

Apple liefert die anspruchsvollsten Laptops ins Haus; als ein Schüler sein Taschengeld aber in ein MacBook investierte, machte er schlimme Erfahrungen. Das Paket kam leer in Klagenfurt an, ein Unbekannter hatte den teuren Computer am Postweg gestohlen. Und Apple war nicht zu erreichen. . .

Anfang September hat der 15-jährige Markus sein mühsam gespartes Taschengeld in Klagenfurt in ein MacBook von Apple investiert. Die Vorfreude war groß, denn es ist ein toller Laptop. Als die Sendung geliefert wurde, war Markus aber nur noch traurig: Das Paket war nämlich leer.

Irgendjemand hatte das MacBook auf dem Postweg gestohlen. Damit beginnt aber die Story erst. Das MacBook wurde übers Internet bestellt und Apple hat in Kärnten kein Geschäft. „Bei McShark“ werden zwar Notebooks, Handys, Uhren und Laptops von Apple verkauft, aber so richtig zuständig ist für die US-Firma dort niemand.

Mama Ines erstattete Anzeige und hat drei Wochen lang Apple angerufen. „Ich hing in irgendwelchen Hotlines fest, habe mit vielen Leuten gesprochen. Aber kein einziger half mir. Ich bin trotz oftmaliger Bitten auch nie von Apple kontaktiert worden. Dann gab mir jemand eine Adresse. Es war allerdings eine Postanschrift in Irland. Ein schlechter Scherz.“

Als sich die „Krone“ einschaltete, kam’s doch zu einem guten Ende. „Ein neues MacBook wird nach Klagenfurt geliefert, am 23. Oktober trifft es ein“, verspricht Katerina Konstantinopoulou von „Apple“. Diesmal wird das Paket hoffentlich samt Inhalt ankommen.

Christian Tragner
Christian Tragner
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