Den Neustart hat sich Ribery vorgenommen, nachdem er am Ende der vergangenen, arg missratenen Saison, seinen Vertrag beim Bayern München vorzeitig bis 2015 verlängert hatte. "Ich hoffe, dass es dieses Jahr wieder den großen Ribery gibt", sagt Ribery, dessen turbulenter Sommer geprägt war von den Nachwehen des skandalösen WM-Auftretens und dem Verhör bei der französischen Polizei in der sogenannten Lolita-Affäre.
Zum Auftakt der Champions League gegen AS Roma muss Ribery wegen seiner Rot-Sperre aus der Vorsaison. "Ich bin enttäuscht, dass ich nicht spielen kann", sagt Ribery, der in der deutschen Bundesliga bislang nur die Vorlage zu einem der beiden Treffer im Auftakt-Spiel gegen den VfL Wolfsburg leistete.
Ribery "in der Bringschuld"
Nach einer sehr guten, einer guten und der miserablen vergangenen Saison mit zahlreichen Verletzungen sieht der FC Bayern laut Präsident Uli Hoeneß Ribery "in der Bringschuld". Der Franzose betrachtet das etwas anders: "Nein, so funktioniere ich nicht. Ich weiß, dass der Verein viel für mich getan hat. Aber ich weiß auch, dass auch ich gerade zu Beginn dem Verein viel gegeben habe. Und ich habe riesige Lust, so weiterzumachen."
"Der Verein hat sich immer 100 Prozent loyal zu ihm verhalten", betonte der Präsident, "Franck weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit war, er muss jetzt besonders ehrgeizig sein." Und zumindest hat Ribery den Spaß am Spiel wiedergefunden: "Letztes Jahr war ich oft traurig, jetzt bin ich wieder glücklich", sagt er. Zum großen Glück, macht Ribery deutlich, gehören allerdings auch Titel. Das Double sollte es schon wieder sein in dieser Saison - über allem aber steht die Champions League...
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