"Krone": Das Länderspiel zum Glück positiv abgehakt, jetzt steht wieder die Meisterschaft im Vordergrund - und am Samstag kommt mit Mattersburg einer der Lieblingsgegner Sturms nach Graz...
Franco Foda: Wir haben die Pause nach den intensiven Wochen zuvor gut genützt. Vor allem haben wir mit unseren Neuzugängen Timo Perthel und Patrick Mevoungou speziell arbeiten können. Das war schon von Vorteil.
"Krone": Kommt einer der beiden am Samstag bereits in Frage?
Foda: Beim Patrick spießt sich's noch mit der Spielgenehmigung, Timo schau ich mir in den letzten, verbleibenden Trainings noch genau an - und dann werden wir entscheiden.
"Krone": Mattersburg hat zuletzt im Mai 2006 in Graz mit 1:0 gewonnen, hat in den letzten sechs Duellen gegen Sturm kein Tor gemacht, ist Letzter - reist aber nach einem Sieg über Salzburg an...
Foda: Ich bin sehr froh, dass sie gegen Salzburg gewonnen haben - es ist immer sehr unangenehm und auch gefährlich, gegen eine Mannschaft zu spielen, die noch einem Sieg nachrennt. Denn einmal passiert's dann ja doch, dass eine Serie reißt. Und Mattersburg hat ja auch Qualität.
"Krone": Christian Gratzei bewies bisher ausgezeichnete Form, war einer der beständigsten Spieler - kann es einen Knacks geben, weil er im Team - für viele überraschend - nicht spielte?
Foda: Nein, er ist Profi und muss so eine Entscheidung, die vom Teamchef getroffen worden ist, dementsprechend akzeptieren. Und jetzt wird er wieder alles geben, um zu beweisen, dass er in Topform ist.
Interview: Richard Kallinger, "Steirerkrone"
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