Drakonische Strafe

Bluttransfusion von Mutter: Schwimmer gesperrt!

Sport-Mix
20.07.2020 11:33
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Drakonische Strafe für Guillermo Bertola: Der argentinische Freiwasser-Schwimmer ist wegen Blutdopings für vier Jahre bis Jänner 2024 gesperrt worden!

Wie aus dem schriftlichen Urteil des Weltverbandes (FINA) hervorgeht, gestand der ehemalige WM-Achte im Zuge des wegen auffälliger Werte in seinem Athletenpass eingeleiteten Verfahrens, dass er 2018 vor einem Wettkampf eine Bluttransfusion von seiner Mutter erhalten hatte.

Im Alter von acht Jahren begann Bertola mit dem Schwimmen. Mit 17 Jahren nahm er erstmals an Wettkämpfen im offenen Wasser teil.

Seine Familie ermutigte ihn, den Sport auszuprobieren. „Als Kind nahm ich an langen Rennen teil, und dann merkte ich, dass ich ein regelmäßiges Tempo halten konnte. Manchmal frage ich mich, warum ich das tue, wenn ich so sehr leide. Weil es nicht normal ist, es ist nicht menschlich. Aber wenn es darum geht, nach sechs Stunden Schwimmen die Platte zu berühren, ist es sehr lohnend“, wird er auf der Seite des Weltverbandes zitiert. Nun muss der „Übeltäter“ jedoch die lange Doping-Sperre hinnehmen ...

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