Stärker positionieren

Donausteg als Perspektive für Urfahrmarkt

„Wir könnten damit endlich den gordischen Knoten lösen“, macht VP-Stadtvize Bernhard Baier Stimmung für einen Rad- und Fußgängersteg über die Donau. Ein derartiger Übergang würde laut ihm das Radweg-Problem auf der Nibelungenbrücke lösen und zugleich das Urfahranermarkt-Gelände enorm aufwerten.

Vergangene Woche präsentierte die „Zukunftswerkstatt“, die sich mit der Neugestaltung des Jahrmarktgeländes beschäftigt hatte, intern ihre Ergebnisse. Koordinatorin Sabine Pollak von der Kunstuni Linz stellte einzelne Tools vor, die in die Neuplanung des Areals miteinbezogen werden könnten. VP-Stadtvize Bernhard Baier zeigte sich wenig begeistert: „Das ist alles nur Stückwerk.

Neue Perspektiven
Noch weniger gefiel ihm dabei der Stellenwert des Urfahranermarktes. „Ich halte es für den völlig verkehrten Zugang, den Jahrmarkt nur stiefmütterlich mit einzubeziehen. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass er ins Zentrum der Neuplanung gerückt wird“, erklärt Bernhard Baier. Vor allem bräuchte es laut ihm neue Perspektiven. Und die würde für ihn ein Rad- und Fußgängersteg über die Donau, etwa auf Höhe des Brucknerhauses, darstellen.

Lösung für Radwegproblematik
Die Idee ist nicht neu, bereits vor fast 15 Jahren hatte der damalige Grünen-Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer einen solchen Donausteg realisieren wollen. Trotz Architektenwettbewerb entschied der Gemeinderat gegen den Millionen Euro teuren Bau. Kein Grund für Baier, den Übergang nicht erneut anzudenken: „Es wäre ein völlig neuer Zugang, auch im Hinblick auf Veranstaltungen, und könnte auch die Radwegproblematik auf der Nibelungenbrücke lösen.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Samstag, 15. August 2020
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