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Linzer Klangwolke wird bis San Francisco tönen

„Sounding Linz“ ist der Titel der heurigen Klangwolke, die von einem OÖ-Künstlerteam vollkommen coronakompatibel konzipiert wurde und viele Gesichter hat. Neben vielen Aktionen und Events am 12. September wird diese Klangwolke schon lange vorher zu merken sein und soll mindestens bis San Francisco tönen.

Klangwolke, das ist dieses Jahr überall, nicht nur an der Linzer Donaulände. Klangwolke, das ist dieses Jahr jeder, der mitmachen will, nicht nur die Künstler, die damit beauftragt wurden. Denn die vier Oberösterreicher, die sich „Sounding Linz“ ausgedacht haben - „Krone“-Kolumnist Peter Androsch, Wolfgang „Fadi“ Dorninger, Gitti Vasicek und Sam Auinger - wollen damit ein nachhaltiges, ökologisches und partizipatives Kunstwerk des 21. Jahrhunderts schaffen: „Das ist keine ,Klangwolke Light‘, wir blicken damit voller Ideenreichtum nach vorn“, so Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum. Der für sein Vorhaben neben Sponsor Sparkasse auch die Kunstuni und das Ars Electronica Center an Bord geholt hat, Letzteres soll helfen, den von der „Krone“ präsentierte Event weltweit an rund 120 Außenstellen seines Netzwerks erlebbar zu machen.

Los geht es schon am 24. Juli: Ab dann können alle „Klangforscher“ im Internet auf soundinglinz.at selbst aufgezeichnete Geräusche aus dem Linzer Stadtgebiet posten, die dann auf der Website auf einer Art Schallkarte eingetragen werden. Nach diesem „Mapping“ folgen ab 15. August „Markierungen“ durch Klangfahnen im ganzen Stadtgebiet. Schließlich wird der 12. September zu einem ganzen Klangwolkentag, der schon um 4 Uhr morgens beginnen, von 20 bis 21 Uhr den Höhepunkt erreichen und aus zahlreichen Projekten bestehen wird: Klangwolkenhörner bespielen Teile des Stadtgebiets, Klingelwellen von Radfahrern fließen durch die Straßen, das Linzer Stadion soll zum Glühen gebracht werden, von hundert Türmen spielen Blechbläser und ein Besenballett tanzt.

„Wie damals“ werden die Linzer zudem aufgerufen, ihre Radios - auch Smartphones, Bluetooth-Lautsprecher etc. - in die Fenster zu stellen und gemeinsam die namensgebende Klangwolke zu erzeugen: „Das wird die regionalste Klangwolke seit den 80ern“, freut sich auch Bürgermeister Klaus Luger. 

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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