07.07.2020 13:46 |

„Geht ums Überleben“

„Klimawandel raubt Kindern Nahrung und Zuhause“

Naturkatastrophen sind keine Zukunftsszenarien, sondern gefährden schon heute Millionen Kinderleben durch Dürre, Hunger und Armut. Darauf macht das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in einer neuen Kampagne aufmerksam. Um Kinderleben zu retten, sei der Kampf gegen die Klimakrise notwendig.

„Der Klimawandel raubt Kindern auf vielfältige Weise die Grundlagen, um gesund und sicher heranzuwachsen. Er raubt ihnen ihre Nahrung und ihr Zuhause, verschmutzt ihr Trinkwasser und nimmt Kindern die Luft zum Atmen,“ meinte Corinna Geißler, Advocacy Bereichsleitung UNICEF Österreich. Die Wortwahl könne gar nicht dramatisch genug sein, um diese aktuelle Krise und deren gravierende Folgen für die Kinder der Welt zu beschreiben. „Es geht ums Überleben.“

Hungersnöte bedrohen Leben von Millionen Kindern
Schätzungsweise 2,3 Millionen Menschen sind etwa von der anhaltenden Dürre in den Provinzen Namibe, Huila, Bie und Cunene im Süden Angolas betroffen, von denen fast eine halbe Million Kinder unter fünf Jahren alt sind. Aber nicht nur das Wasser ist in vielen Regionen durch die Dürre knapp bemessen, auch Hungersnöte bedrohen durch ausfallende Ernten das Leben von Millionen von Kindern. Mangelernährung führt vor allem bei Kleinkindern schnell zum Tod.

Die Klimakrise könnte alle großen Errungenschaften für Kinder zunichtemachen. Außerdem verhindert sie die Umsetzung der Kinderrechte. Bedroht sei zum Beispiel das Recht auf Leben, Überleben, Entwicklung und Bildung. Vor allem auch das Recht auf den höchsten erreichbaren Gesundheitsstandard ist durch Faktoren wie Luftverschmutzung oder Wassermangel gefährdet.

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