26.06.2020 07:05 |

Von Baggerarm verletzt

Nach Brückenbau-Unfall: Soldatin erholt sich gut

Jene 24-jährige Villacher Soldatin, die vergangene Woche, wie berichtet, auf einer Brückenbaustelle vom Arm eines Baggers gegen einen Stahlträger gedrückt und schwer verletzt wurde, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Auch die Unfallkommission des Heeres konnte die Ermittlungen mittlerweile abschließen.

Gemeinsam mit 16 weiteren Soldaten des Villacher Pionierbataillons 1 war die 24-jährige Unteroffizierin am 17. Juni im Rahmen einer Unterstützungsleistung zum Bau einer Brücke über den Lieserfluss in Trebesing eingesetzt, als es zum Unglück kam. Die Soldatin wurde dabei mit ihrem Kopf seitlich zwischen einem Querträger und dem Baggerarm eines 20 Tonnen schweren Radladers eingeklemmt. Trotz eines Schutzhelms erlitt sie schwere Kopfverletzungen und musste von der Crew des Rettungshubschraubers RK 1 ins Klinikum nach Klagenfurt geflogen werden.

„Frau Wachtmeister wurde mehrere Tage auf der Intensivstation behandelt. Diese Woche konnte sie auf die Normalstation überstellt werden. Sie erholt sich gut“, sagt Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Ergebnis der Untersuchungen vorerst unter Verschluss
Auch ihre Kameraden, die das Unglück hautnah miterleben und vom Kriseninterventionsteam betreut werden mussten, arbeiten wieder auf der Brückenbaustelle. „Die Baustelle war für die Ermittlungen der heeresinternen Unfallkommission gesperrt. Mittlerweile gibt es ein vorläufiges Ergebnis zum Unfallhergang, das jedoch noch unter Verschluss bleibt“, heißt es dazu seitens des Militärkommandos Kärnten.

Die Brücke, die während der Unwetter im Jahr 2018 stark beschädigt worden war, soll in den nächsten Wochen fertiggestellt werden. Das Bundesheer unterstützt die Gemeinden Trebesing und Gmünd im Rahmen der Katastrophenhilfe .

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Alex Schwab
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