Schule in OÖ:

Ab Herbst mehr Hilfen für digitalen Unterricht

„Die digitale Kommunikation an den Schulen war teilweise zu vielfältig“, bilanziert Peter Eiselmair die Wochen des digitalen Unterrichts. Er ist Geschäftsführer der Education Group des Landes OÖ, die ein Schulnetzwerk betreibt. Er wünscht sich „Medienentwicklungspläne“ an Schulen, die Online-Unterricht leichter machen sollen.

„Krone“: Das Schulsemester geht dem Ende zu. Ihre Bilanz?
Peter Eiselmair: Alle Schulen wurden in digitalen Unterricht gestoßen. Unser Netzwerk ist nicht abgestürzt. Wir haben unsere Serverleistung auf 350 Prozent gedreht. Mit der App hallo!, ein Produkt von uns, wurde eine Million Nachrichten übermittelt. Aber wir wissen, wo der Schuh drückt.

„Krone“: Und wo drückt er?
Peter Eiselmair: Die Kommunikationsmittel und -wege zwischen Lehrern, Schülern, Eltern waren teils zu vielfältig.

„Krone“: Manche Volksschulen ließen Aufgabenblätter von den Eltern abholen.
Peter Eiselmair: Das ist in Volksschulen legitim, wenn das gut eingespielt ist, spricht nichts dagegen.

„Krone“: Digitales Lernen wird aber nicht mehr verschwinden.
Peter Eiselmair: Aber ab Herbst muss sich jeder Standort für ein System entscheiden. Für die meisten Schulen ist das eine Herausforderung. Das Ziel ist ein „Medienentwicklungsplan“ an jeder Schule.

„Krone“: Lernplattformen können bisher nicht, was Zoom oder Microsoft Teams können.
Peter Eiselmair: Wir arbeiten gerade an einer Softwarelösung für Digital-Unterricht, die auch Zusammenarbeit und Videokonferenzen möglich macht. Sie wird datensicher sein, ab Herbst wollen wir das zur Verfügung haben.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Dienstag, 19. Oktober 2021
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