11.05.2020 09:56 |

Raser auf Autobahn

308 km/h: Sogar Kanadas Polizei ist fassungslos

Als Polizist sieht, hört und erlebt man während seines Dienstes viel - und dennoch gibt es offenbar Momente, die selbst einen erfahrenen Beamten noch schockieren und fassungslos machen können. Einen solchen erlebte wohl auch Polizist Kerry Schmidt, als er von einem Einsatz von Kollegen auf einer Autobahn in Ontario, Kanada hörte. So wurde ein 19-Jährige in Papas Wagen - ein Mercedes - gestoppt, nachdem der Möchtegern-Rennfahrer den Boliden auf bis zu 308 km/h beschleunigt hatte.

Mehr als 13 Minuten lang ist das Video, in dem der Polizist seine Fassungslosigkeit über den Vorfall zum Ausdruck bringt. Veröffentlicht wurde es am Sonntag, nachdem in der Nacht zuvor der Bursche auf einer Autobahn südwestlich von Toronto nach seiner Höllenfahrt aufgehalten worden war.

Auf der betreffenden Strecke ist eigentlich Tempo 100 erlaubt, doch der 19 Jahre alte Bursche hatte am Samstagabend den Mercedes seiner Eltern auf eigentlich unglaubliche 308 km/h beschleunigt - trotz Verkehrs und mit einem gleichaltrigen Freund am Beifahrersitz.

Schmidt zeigte sich über das rücksichtlose Verhalten des 19-Jährigen fassungslos. „Das war die höchste Geschwindigkeit, von der ich jemals gehört hat“, gibt der erfahrene Polizist zu und warnt in der Folge minutenlang eindringlich vor der großen Gefahr derartigen Verhaltens im Straßenverkehr.

„Klare Sanktionen“
„Für ein derartiges Verhalten gibt es unsererseits ganz klare Sanktionen. Wir nehmen automatisch den Führerschein für sieben Tage ab - allein schon deshalb, um den Fahrer davon abzuhalten dieses Verhalten auch weiterhin an den Tag zu legen. Wir beschlagnahmen auch automatisch das Fahrzeug für sieben Tage, um jeden anderen davon abzuhalten, sich derartig damit zu verhalten“, stellt Schmidt klar.

Den Führerschein musste der 19-Jährige noch an Ort und Stelle abgeben, er wurde auch wegen gefährlichen Fahrens zur Anzeige gebracht. Natürlich wurde auch der Mercedes eingezogen. Schmidt: „Ich bin sicher, er wird einiges seinen Eltern zu erklären haben, warum an diesem Muttertag Papas Auto nicht in der Garage steht.“

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