Jeden Tag ein Rückwärtssalto mit Liegestütz mehr: Aus einem Zufall wurde für den passionierten „Ninja Warrior“ und Freerunning-Trainer Sebastian Enk eine riesige Herausforderung. Er ist bereits bei Tag 404!
Schaffen Sie mehr als 20 Liegestütz? Oder gar einen Rückwärtssalto? Die meisten von uns würden hier dankend abwinken. Ein Mann kombiniert jedoch beides – und macht sogar jeden Tag einen sogenannten Burpee-Backflip mehr. Heute ist für ihn Tag 404!
In Thailand kam die Idee
Und nun stellen sich vermutlich viele die Frage: Wie kommt man denn auf eine solch verrückte Idee? „Es war eigentlich Zufall“, erklärt Sebastian Enk (30). Der Freerunning- und Parcours-Trainer aus St. Pölten wollte in der Anfangsphase seiner Selbstständigkeit gemeinsam mit einem Freund fitter werden. „Zu Silvester in Thailand sind wir dann am Strand auf die Idee gekommen, Burpee-Backflips zu machen“, erinnert sich Enk.
Der 30-Jährige machte schließlich daraus eine persönliche Challenge. Je nach Tagesverfassung ist er mittlerweile zwischen 55 Minuten und zwei Stunden täglich damit beschäftigt. Egal, wo er sich gerade befindet: ob im heimischen Schlafzimmer, im Hotel während eines Football-Camps, am Strand im Urlaub oder sogar im Vorfeld eines David-Guetta-Konzerts in Mexiko. Und optimalerweise gleich in der Früh. „Da passt es zeitlich und körperlich am besten. Man muss schließlich höchst konzentriert sein“, erklärt er. Während einer Herausforderung wird nie länger als eine Minute am Stück Pause gemacht.
Die ersten 90 Tage waren die schlimmsten. Aber mittlerweile kennt mein Körper die Belastung, er regeneriert auch viel schneller.
Sebastian Enk
Sein persönliches Fitness-Level hat der passionierte „Ninja Warrior“ so bereits deutlich verbessert. „Es ist ein super Herz-Kreislauf-Training, stärkt und ist auch eine mentale Bestätigung, dass man alles schaffen kann“, erklärt er. Enk möchte so lange weitermachen, bis er merkt, dass sein Körper es nicht mehr zulässt.
Bis zum Weltrekord
Das große Ziel: Einen offiziellen Weltrekord für die meisten Burpee-Backflips in einer Stunde aufzustellen – einen solchen gibt es nämlich bisher nicht. „Ich versuche daher jeden Tag, unter dieser Stundenmarke zu bleiben“, erklärt der St. Pöltner.
Einen offiziellen Weltrekordversuch hat Enk sogar bereits hinter sich. Vor rund sieben Jahren versuchte er, den Rekord der meisten Wallflips in einer Minute zu brechen – dabei stößt man sich mit einem Fuß von der Wand ab und macht einen Rückwärtssalto. Lediglich zwei Sekunden fehlten ihm damals. „Den Rekord schnappe ich mir noch, das muss ich zu Ende bringen“, betont Enk.
Die nächste Challenge
Pausieren bei der aktuellen Challenge musste der 30-Jährige übrigens erst zweimal. Einmal war das Handy kaputt und er konnte nicht mitfilmen, einmal aufgrund einer Verletzung. Damals hat er als Ausgleich mit Klimmzügen begonnen – und auch daraus eine derartige Herausforderung gemacht. Aktuell ist er bei Tag 299 ...
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