186 Milizsoldaten

An den Kärntner Grenzen im Einsatz gegen Corona

Kärnten
25.04.2020 11:19

Insgesamt 186 Milizsoldaten werden während der Corona-Krise an den Kärntner Grenzen zu Italien und Slowenien die Stellung halten.

Rund 3000 Soldaten des Milizstandes rücken am 4. Mai in ganz Österreich ein, um die Polizei im Rahmen eines Assistenzeinsatzes während der Corona-Krise zu unterstützen. „In erster Linie werden sie den Grenzraum überwachen und Corona-Kontrollen durchführen“, erklärt Presseoffizier Christoph Hofmeister. In Kärnten werden dafür 186 Milizsoldaten eingezogen. Sie alle legen dafür in ihren Zivilberufen eine dreimonatige Pause ein.

Der Kommandant der in Kärnten stationierten Milizsoldaten ist Hauptmann Axel Stupnik, der im Zivilleben als Physiker in einem steirischen Industriebetrieb arbeitet. „Für mich ist es eine Ehre, mit meiner Kompanie dabei zu sein, wenn zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik die Miliz mobil gemacht wird“, so Stupnik, der mit seiner Einheit in den vergangenen Jahren im Rahmen von Milizübungen bestens für einen derartigen Einsatz trainiert und geschult wurde.

Axel Stupnik kommandiert die 186 Mann starke Miliz-Truppe. (Bild: Bundesheer)
Axel Stupnik kommandiert die 186 Mann starke Miliz-Truppe.

Seine 186 Mann starke Jägerkompanie rückt in die Türk-Kaserne in Spittal ein. Bevor Stupnik mit seiner Truppe die Pioniere und Fernmelder, die sich aktuell im Corona-Einsatz an der Kärntner Grenze zu Slowenien und Italien befinden, ablösen wird, werden die Milizler noch von Berufssoldaten des Spittaler Hochgebirgsjägerbataillons 26 auf den Einsatz vorbereitet.

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