10.03.2020 10:20 |

Grantige Mienen

Herzogin Kate würdigte Meghan keines Blickes

Es war der letzte gemeinsame Auftritt des Herzogpaares von Sussex mit der lieben Verwandtschaft, doch nach einem Abschied, mit dem alle einverstanden sind, sah es nicht aus. Mit grantigen Mienen verließen die Prinzen Harry und William, Thronfolger Charles, Herzogin Camilla und Herzogin Kate den Gottesdienst anlässlich des Commonwealth Days in der Westminster Abbey. Einzig die ehemalige Schauspielerin Meghan Markle schaffte es, ein Lächeln aufzusetzen. Zuvor war sie von Herzogin Kate in der Kirche keines Blickes gewürdigt worden. 

Beim wohl letzten offiziellen Termin von Prinz Harry und Herzogin Meghan am Montag verlief alles anders als geplant und sichtlich unentspannt, auch wenn das „Megxit“-Pärchen sich betont locker gab. Die beiden nahmen zwar wie Prinz William und Herzogin Kate an dem Gottesdienst anlässlich des Commonwealth-Tages in der Westminster Abbey teil. Aber beide Paare begleiteten nicht wie im Vorjahr die 93 Jahre alte Queen beim Gang in die Londoner Kirche. Sie wurden stattdessen gesondert zu ihren Plätzen geführt. 

Kate ignoriert Meghan
So saßen Prinz Harry und Herzogin Meghan bereits in der zweiten Reihe, als Prinz William und Herzogin Kate eintrafen. Als William und Kate sich auf ihre Plätze setzten, begrüßte Meghan das Paar mit „Hi“ und Harry sagte „Hallo“ und lächelte seinem Bruder zu. Das wollen Lippenleser, die von britischen Medien engagiert worden waren, erkannt haben.

Videos zeigen, dass Herzogin Kate das Paar keines Blickes würdigte. Später plauderte sie kurz angeregt mit der ebenfalls hinter ihr sitzenden Sophie von Wessex, der Ehefrau von Prinz Edward. 

Grantige Mienen
Aus dem Kreis der Familie gingen nur Prinz Charles und Herzogin Camilla gemeinsam mit der Monarchin in die Kirche. Britische Kommentatoren werteten die Änderung, die recht kurzfristig vom Königshaus getroffen worden sein soll, als eine Folge des „Megxits“. Der Buckingham-Palast äußerte sich zunächst nicht dazu. Den Gottesdienst verlassen hat die Königsfamilie in einer Zweierreihe. Hinter Charlesund Camilla folgten William und Kate und dann Harry und Meghan.

Die Mienen der Prinzen Harry und William wirkten dabei nicht dem Anlass entsprechend ernst, sondern richtiggehend grantig. Britische Medien rätseln darüber, warum der Ablauf geändert worden war. Royal-Experten werten es als Zeichen für die künftige geringere Bedeutung von Harry und Meghan in der „Firma“ - so nennt sich die Königsfamilie selbst. 

Harry „emotional“
Dass auch Prinz William und Herzogin Kate kurzfristig entschieden haben, nicht im Gefolge der Queen durch die Kirche zu ihren Plätzen zu gehen, sollte die Situation entschärfen, berichten britische Medien. Laut „Daily Mail“ sei Prinz Harry von der erst am Sonntag getroffenen Entscheidung „emotional“ aufgewühlt gewesen.

Rückzug nach Kanada
In Zukunft werden Harry und Meghan nicht mehr so stark unter Beobachtung stehen. Sie werden ihr Leben mit dem zehn Monate alten Archie wahrscheinlich hauptsächlich in Kanada verbringen. Dort hatte Meghan mehrere Jahre als Schauspielerin („Suits“) gearbeitet; sie gilt dort als gut vernetzt. Wie das Paar seinen aufwendigen Lebensstil finanzieren will, ist aber noch nicht bekannt. In etwa einem Jahr will die Königin alle mit Harry und Meghan getroffenen Vereinbarungen nochmals auf den Prüfstand stellen.

Harry und Meghan hatten im Jänner angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und finanziell unabhängig zu werden. Später einigten sich die beiden mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichten sie von April an auf die Anrede „Königliche Hoheit“ und nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für die Royals wahr. Auch die Marke „Sussex Royal“, die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden.

Der eigentliche Anlass, der Commonwealth-Tag, geriet beim Abschied von Harry und Meghan fast in Vergessenheit. Die Königin ist Chefin des Commonwealth of Nations. Dem losen Staatenverbund gehören vor allem Großbritannien und dessen frühere englische Kolonien an. In der Westminster Abbey waren zahlreiche Vertreter der 54 Commonwealth-Länder, zu denen etwa Australien, Kanada und Indien gehören. Vielfalt und Stärke - diese Wörter fielen immer wieder an dem Tag.

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