09.03.2020 11:23 |

Georgien

Powder-Paradies: Freeriden im Kleinen Kaukasus

Bakhmaro, ein Luftkurort hoch oben in Georgien, lockt im Winter Skifahrer aus aller Welt in den Kaukasus - darunter auch Kärntner Bergführer mit ihren Gästen. Willkommen im „Powder-Paradies“.

Tiefverschneite Wälder, einsame Berggipfel. Noch vor wenigen Jahren war Bakhmaro im Kleinen Kaukasus an der Grenze zur Türkei menschenleer - zumindest im Winter, denn im Sommer zieht es tausende Georgier in die Hütten im Luftkurort . Auf der Suche nach einem Ort zum Freeriden mit viel Schnee, viel Natur und wenig Menschen hat der Deutsche Ingo Schlutius Bakhmaro entdeckt und hier ein Catskiing-Revier geschaffen. Einen Spot für echte Skifahrer, denen es tatsächlich ums Skifahren geht.

„Bakhmaro in Georgien ist einfach schlichtweg der Wahnsinn“, schwärmt der erfahrene Lesachtaler Bergführer Peter „Pedro“ Unterluggauer, der zum zweiten Mal mit Gästen den georgischen Pulverschnee genießen konnte, während bei uns in diesem Winter Schneemangel herrschte.

Doch Lifte sucht man hier vergeblich. Der Aufstieg erfolgt dafür mit modernen Pistenraupen, die die Berghänge hinauf cruisen.

Und bei gutem Wetter sieht man von dort oben im Norden den großen Kaukasus mit dem 5.602 Meter hohen, mächtigen und markanten Doppelgipfel des Elbrus, während im Osten einem das Schwarze Meer zu Füßen liegt. Ein Traum. Und das Beste: Vor unserer Ankunft sorgte ein Schwarz Meer-Tief für satte eineinhalb Meter Pulverschnee. Die unzähligen Hüttendächer zierten somit prächtige Schneehauben, so dick wie überdimensionierte Daunenkissen.

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Willkommen im Powder-Paradies!

Peter Unterluggauer, Bergführer

Wir sind im Powder-Paradies. Und jeder von uns will raus in den Schnee, um seine ersten Schwünge ziehen zu können. Nur die höheren Gipfel, die hier bis auf 2600 Meter ragen, sind für uns unerreichbar, weil der Wind die Schneemassen sofort wieder verfrachtet hat.

Und abends wird es in der urigen Hütte gemütlich, wenn Küchenchef Bacho Chinkali, Chachapuri und andere georgische Spezialitäten auftischt. Natürlich nicht fehlen darf zum Abschluss ein Schluck hochprozentigen Tschatscha. Für Peter und Martin ist klar, wir kommen im nächsten Winter wieder.

Doch unten in den Wäldern staubt es gewaltig. Es reihen sich Abfahrt an Abfahrt und alle sind überglücklich. „Bakhmaro ist ideal für Powdersüchtige“, stellt der Villacher Bergführer Martin Himly fest, der mit Peter für die Sicherheit der Skifahrer sorgte.

Infos zum Freeriden in Georgien gibt es unter 0676 / 5029172.

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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