Dieses Mal steigen wir ziemlich hoch hinauf: Der 2807 Meter hohe, formschöne Pockkogel in den Stubaier Alpen ist ein ebenso lohnendes wie durchaus auch forderndes Gipfelziel.
Vom Parkplatz geht man auf der Asphaltstraße ein- bzw. aufwärts, um wenig später links auf den Steig zu wechseln („Sellraintaler Höhenwanderweg“). Der zieht im freien Gelände empor zur Dammkrone des Finstertaler Stausees.
Ab dort folgt man „Pockkogel“, ein Steig leitet hinauf zu einer kleinen Hütte, bei der Routenteilung weiter „Schweinfurter Hütte“ und nach wie vor hinauf. Nach einer kurzen Abwärtspassage führt der Steig neben dem prächtigen See einwärts. Nun gilt es, links die bezeichnete Abzweigung nicht zu verpassen – ab sofort geht es ab ins alpine Gelände.
Markierte Steigspuren bzw. ein Pfad führen über Steine und auf erdigem Untergrund recht archaisch, aber unschwierig, zum Steintalsattel. Von dort fehlen nur noch rund 150 Höhenmeter bis zum Gipfel.
Der Pfad zieht vom Sattel die Flanke empor – ganz oben da und dort in leichter Kraxelei. An einer Stelle hilft ein Stahlseil, in dem Bereich gilt es, sehr konzentriert aufzusteigen.
Am höchsten Punkt in 2807 Metern öffnet sich schließlich ein prächtiges Panorama, das weit über die Stubaier und Ötztaler Alpen hinausreicht. Bei der Gipfelschau heißt es freilich aufpassen, denn die Platzverhältnisse sind sehr beengt und im Norden „pfeift“ es fast senkrecht hinunter. Von dieser Seite kommt auch der eine oder andere Klettersteiggeher empor.
Zurück nehmen wir die Zustiegsroute. Vor allem zu Beginn muss man sehr vorsichtig absteigen.
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