Der 21-jährige Offensivspieler, der am Samstag beim 3:0 der Steirer in Ried nicht mehr im Einsatz gewesen ist, absolvierte am Montag in Berlin den medizinischen Test. "Am Dienstag wird er in der deutschen Hauptstadt offiziell präsentiert und absolviert dann ab 17.00 Uhr sein erstes Training", verriet Hagmayr über seinen Schützling, der bisher fünf Länderspiele für das ÖFB-Team bestritten hat.
Laut "B.Z.", der größten Berliner Zeitung, wechselte Beichler für 650.000 Euro von der Mur an die Spree. Die Chancen, dass der Neo-Legionär in den Reihen des Bundesliga-Absteigers in der Zweiten Liga vom Start weg spielt, haben sich zusätzlich erhöht. Denn Mittelfeldmann Patrick Ebert hat sich am Samstag in einem Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Oberstaufen einen Kreuz- und Seitenbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt rund ein halbes Jahr aus.
Zehnter Neuzugang des Bundesliga-Absteigers
Beichlers Vorteil sind seine Allround-Fähigkeiten. Er kann im 4-2-3-1-System von Trainer Markus Babbel jede Offensiv-Position spielen. Die Stärken des Österreichers liegen zwar genau wie jene von Ebert auf der Außenbahn, aber auch ein Einsatz hinter den Spitzen ist denkbar. "Der Verein will den Aufstieg schaffen, da will ich meinen Teil dazu beitragen. Hertha hat ehrgeizige Ziele, die habe ich auch", wurde der 21-Jährige auf der Klub-Homepage zitiert. Der Grazer ist der zehnte Neuzugang des Bundesliga-Absteigers.
Bei seiner Präsentation konnte Beichler auch mit einer Anekdote aufwarten. Die Großmutter des ÖFB-Teamkickers heißt nämlich Hertha - und stammt aus der deutschen Hauptstadt. Dem nicht genug. Gleich in der zweiten Runde gibt es eine weitere Besonderheit: "Das erste Auswärtsspiel ist in Düsseldorf. Da ist meine Mutter geboren."
Hertha-Coach Babbel kehrte am Sonntag mit seinem Kader aus Bayern zurück. Die täglichen Laufeinheiten ab 7.30 Uhr, die bei den Berlinern aufgrund miserabler Lactat-Werte eingeführt worden waren, sind Vergangenheit.
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