Woher kommt das Essen?

Hohe Anteile ausländischer Produkte in Großküchen

Was auf den Teller kommt, ist Konsumenten schon lange nicht mehr „wurscht“. Neben Frische und Gentechnikfreiheit ist die Herkunft immer wichtiger. Weder bei verarbeiteten Lebensmitteln, noch bei öffentlichen Großküchen gibt es derzeit dazu genug Transparenz. Die Landwirtschaftskammer OÖ fordert Klarheit.

Importe von Rindfleisch aus südamerikanischen Mercosur-Staaten oder prekäre Arbeitsbedingungen im ausländischen Obst- und Gemüseanbau lassen Konsumenten nicht kalt. Auch deshalb wollen sie wissen, woher ihr Essen kommt.

Lebensmittelbeschaffung wird zu langsam umgestellt
Im Supermarkt ist die Herkunft weitgehend transparent. Kauft man verarbeitete Lebensmittel oder isst in der Gemeinschaftsgastronomie, ist sie das nicht: „Bei der Lebensmittelbeschaffung für Gemeinschaftsküchen - auch der öffentlichen Hand - kommen aus Preisgründen hohe Anteile ausländischer Produkte zum Einsatz“, kritisiert Michaela Langer-Weninger, LKOÖ-Präsidentin. Zwar will die neue Regierung hier die Lebensmittelbeschaffung bis ins Jahr 2030 konsequent zugunsten heimischer (Bio-)Produkte umstellen. Langer-Weninger fordert aber auch die Ausweitung der Herkunftskennzeichnung sowie eine raschere Umsetzung der Regelungen.

Fleisch zu Wurst
Und: Ab 1. April werden EU-weit Zutaten in verarbeiteten Lebensmitteln besser ausgewiesen. Eine „Primärzutatenverordnung“ tritt in Kraft. „Es bleiben aber dabei unklare Fälle, wir brauchen ergänzend nationale Regelungen“, so Langer-Weninger.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Freitag, 10. April 2020
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