18.02.2020 09:37 |

Von Sturm „Dennis“

„Geisterschiff“ an irische Küste gespült

Mehr als eineinhalb Jahre lang trieb ein verlassenes Frachtschiff auf dem Atlantik, nachdem die Crew im Herbst 2018 vor den Bahamas von der US-Küstenwache in Sicherheit gebracht worden war. Die MV Alta, die unter tansanischer Flagge auf dem Weg von Griechenland nach Haiti war, wurde manövrierunfähig. Sturm „Dennis“ trieb nun den Frachter vor sich her und ließ das Schiff in Irland auf Grund gehen.

Nach einem Bericht der Zeitung „The Irish Examiner“ wurde die MV Alta am Sonntag gegen Mittag von einem Jogger gesichtet. Die Britischen Inseln waren am Wochenende vom Sturm „Dennis“ heimgesucht worden.

Gefahr für Umwelt wird geprüft
Die irischen Behörden warnten die Bevölkerung davor, sich als Schaulustige in die Nähe des „Geisterschiffes“ zu begeben, da es sich um einen gefährlichen Küstenabschnitt handle und auch nach wie vor sehr hoher Wellengang vorherrsche. Experten sollen dem Vernehmen nach nun prüfen, ob eine Gefahr für die Umwelt besteht. Was anschließend mit dem Wrack passiert, ist noch unklar.

Zuletzt im September im Atlantik gesichtet
Zuletzt wurde die MV Alta im vergangenen September von einem Schiff der britischen Marine auf dem Atlantik gesichtet. Versuche, die Crew zu kontaktieren, schlugen fehl. Damals wusste die Besatzung der HMS Protector noch nicht, dass es sich um ein „Geisterschiff“ handelt.

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