11.02.2020 15:31 |

Leitung beschädigt

Sturmtief: 200.000 Südtiroler plötzlich ohne Strom

Auch in Teilen Südtirols hat das Sturmtief „Sabine“ ordentlich gewütet. Dienstagvormittag beschädigten herumfliegende Äste und Bäume die Hauptleitung eines Energieversorgers. 150.000 bis 200.000 Abnehmer waren vorrübergehend ohne Strom.

Wie Luis Amort, Generaldirektor vom Energieversorger Edyna mitteilte, wurde eine der Haupttrassen gegen 11 Uhr am Vormittag beschädigt. Da die zweite Hauptleitung zu diesem Zeitpunkt wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb gewesen sei, waren 150.000 bis 200.000 Abnehmer kurzzeitig ohne Strom. Bei Polizei und Behörden gingen viele Notrufe ein. Teils seien Ampeln ausgefallen, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa. Gegen 12.30 Uhr normalisierte sich die Lage wieder. 

50 Menschen steckten in Aufzügen fest
Wie stol.it berichtete, mussten laut Berufsfeuerwehr allein im Bozner Stadtgebiet 50 Personen aus Aufzügen befreit werden, außerdem führte der Ausfall der Ampeln zu mehreren Auffahrunfällen. Derzeit werden in Südtirol Erkundungsflüge durchgeführt, um die Stelle des Schadens zu lokalisieren und die Leitung schnellstmöglich zu reparieren. 

Drama in Polen mit drei Toten
Während die Folgen des Sturmtiefs in Österreich bisher relativ gering ausgefallen sind, schlug „Sabine“ in anderen europäischen Ländern mit voller Wucht zu. In Polen etwa gab es drei Tote zu beklagen. Im Skiressort Bukowina Tatrzanska wurden eine Mutter und ihre beiden Töchter von einem Blechdach erschlagen. Todesfälle gab es auch in Großbritannien, Schweden und in der Schweiz.

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