Der Umwelt zuliebe

„Gäste schalten die Heizschwammerl selbst ein“

Die Heizschwammerl und -strahler zu verbieten, ist für Gastwirt Robert Thalhammer aus Feldkirchen/D. ein wenig zu viel des Guten. Er hat auch etwa ein Dutzend solcher Pilze oder anderer Strahler im Einsatz. Allerdings mit Bedacht und Blick auf Umwelt und Geldbörsel. So ließ er einige umrüsten auf „Selbstbedienung und Zeitschalter“.

„Wir haben die Elektrostrahler, Gas benutzen wir keines, nicht nur im Winter, sondern auch in der wärmeren Jahreszeit in Betrieb, wenn die Gäste länger draußen sitzen wollen, es am Abend aber schon abkühlt“, erklärt der Betreiber von „Thalhammer’s“ am Badeseeareal. Der Stromverbrauch und die Kosten seien überschaubar, aber „wir wollen ja nicht sinnlos die Umgebungsluft aufheizen“, meint der 51-Jährige, der alle Strahler auf Bedarf einzeln ein oder ausschalten kann.

Automatische Abschaltung
Und er denkt einen Schritt weiter. Wegen der Raucher-Gesetze werden zwei kleinere Heizschwammerl im Außenbereich zu beliebten Treffpunkten auf Zeit. „Hier haben wir Schalter eingebaut, damit die Gäste sie selbst einschalten können. Nach fünf Minuten ist eine automatische Abschaltung installiert. Weil sonst gehen die Leute wieder rein und die Heizschwammerl glühen sinnlos weiter vor sich hin.“ Robert Thalhammer kann sich daher gut vorstellen, künftig auch größere Strahler auf Selbstbedienung umzurüsten.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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